Der Bündnisgrüne Regionalverband Schmalkalden-Meiningen-Suhl schließt sich dem Aufruf der Bürgerinitiative gegen die geplante „Südlink-Trasse“ an, und ruft alle Bürgerinnen und Bürger zum Protest am Sonntag (25. März 2018) in Fambach auf.
„Der Thüringer Wald sowie das Biosphärenreservat Rhön dürfen nicht für weitere Stromstrasse zerstört werden. Außerdem soll die geplante Trasse durch die ehemalige innerdeutsche Grenze verlaufen. Wir Grüne wollen den ehemaligen Grenzstreifen zu einem großflächigen Nationalen Naturmonument ausgewiesen sehen. Dieser einzigartige Biotopverbund entlang der damaligen innerdeutschen Grenze braucht einen Schutzstatus“, so Eckhard Simon vom Vorstand des Grünen Regionalverbandes, der auch Stadtrat in Schmalkalden ist.
„Die Energiewende darf nicht auf Kosten der Landschaft erfolgen, sondern muss dezentral und ohne landschaftszerschneidende Stromleitungen umgesetzt werden. Der Vorrang der Erdverkabelung ist zwar grundsätzlich zu begrüßen, das Land kann jedoch nicht allein drei von vier Nord-Südverbindungen tragen“, erklärt weiterhin Alexander Keiner vom Vorstand des Regionalverbandes.



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